Viel zu schnell kommt die Zeit, in denen Kindern und heranwachsende Jugendliche dem Elternhaus entwachsen sind – man möchte cool erscheinen und nicht mehr spielen mit Puppen und Autos, sondern viel lieber mit Freunden abhängen, chillen und die Welt, der Erwachsenen in vollen Zügen genießen. Dann benötigt man unweigerlich mehr Taschengeld, um unabhängig von den Eltern ein Eis essen zu können, ins Kino zu gehen oder auf der Reise selbstständig über Geld zu verfügen – wenn möglich ohne Limit! In solchen Fällen werden Entscheidungen für eine Bankkarte notwenig.
In der Regel geht man davon aus, dass herkömmliche Kreditkarten nicht für Kids und Jugendliche geeignet sind. Aber dennoch gibt es welche wie die Prepaid Kreditkarte die nur auf Guthabenbasis funktioniert, bei denen junge Leute den Umgang mit Geld erlernen können und dennoch anhand des aufladbaren Guthabens kontrollierbar sind. Das Taschengeld oder Geldgeschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten wird dann von den Eltern aufs Konto eingezahlt und die Kinder können frei wählen, zu welchem Zweck das Guthaben eingesetzt werden soll. Mit der Prepaidkreditkarte ist der Jugendliche auf alle Fälle unterwegs auf der Klassenfahrt oder anderen Unternehmungen geldlich abgesichert.
Die herkömmliche Kreditkarte eignet sich nicht, um die Kids bei Laune zu halten, wenn die Eltern zu beschäftigt sind und keine Zeit für die Jugendlichen haben. Liebe und Erziehung kann mit einer Kreditkarte nicht käuflich erworben werden. Mit der Kreditkarte der Eltern werden die Jugendliche zwangsweise herangeführt wahllos in den Geschäften sich Luxusartikel zu leisten, die ansonsten nur notgedrungener infrage kommen.
Die Meinungen der Bürger gehen weiter auseinander, wenn es darum geht Jugendliche und Kinder mit einer Kreditkarte hantieren zu lassen. Zum einem steht der Umgang mit Kreditkarte bereits so jung wie möglich zu erlernen und das Guthaben sinnvoll einzusetzen und andere wiederum lehnen eine Kreditkarte komplett ab. Grundsätzlich müssen Eltern Vor- und Nachteile abwägen und die Neigungen ihrer Kinder selbst einschätzen ob diese bereits zu dem jetzigen Zeitpunkt in der Lage sind mit Kreditkarten verantwortungsbewusst umzugehen.
Die Virtuelle Welt der Geldkreditkarte verleidet schnell zu einem unkontrollierten Einkaufen bzw. zu einer Geldverschwendung, wobei die Kinder nicht tatsächlich wissen wie beschwerlich und teilweise sogar schweißtreibend das Geld im Alltag erst einmal verdient werden muss. Pro und Kontra für eine Kreditkarte stehen sehr dicht beieinander, da diese aber auch quasi erzieherisch eingesetzt werden kann, um mit dem Kontobudget verantwortungsvoll umzugehen. Ein Zwiespalt, den nur die Eltern bzw. Erziehungsberechtigte letztendlich für sich und ihre Kinder selbst entscheiden können.
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